Montag, 13. April 2015

Prioritäten setzen...

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich meine begrenzten Geldressourcen für Dinge oder Gegenstände ausgebe obwohl es an anderen Stellen mehr benötigt wird.

Das Problem hierbei ist die Priorität rund um das Thema Prepping...

Wenn man sich keinen genauen Plan darüber macht was einem genau noch fehlt oder wo noch Verbesserungspotenzial besteht verliert man schnell den Überblick über seine Ressourcen.

"Ich habe bereits einen fertigen Bug-Out-Bag, aber den Rucksack den ich letztens gesehen habe gefällt mir wesentlich besser und er ist von der Qualität auch ganz gut... Ach komm ich kauf ihn"

Ich denke mal, jeder hatte schon einmal eine solche Situation...

Das Problem bei dieser Sache ist allerdings, dass das Geld an manchen Stellen mehr gebraucht wird aber das Interesse an "neuen" Gegenständen, die allerdings schon vorhanden sind, oft interessanter sind als z.B. Gasflaschen für die Kochstation.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass eine Katastrophe jederzeit eintreffen kann.
Es nutzt mir also nichts wenn ich meine knappen Ressourcen immer nur auf wenige Gegenstände/Stationen verteile und am Ende dann Sektionen habe die überhaupt nicht abgedeckt sind.

Prepping ist zu 90% Planung und 10% Ausführung. Ohne eine gute Ressourcenverteilung kommt man schnell in die Bredouille.

Wenn man z.B. seine Konzentration nur auf den Ausbau des Bug-Out-Bags gesetzt hat und deshalb keine Ressourcen mehr hatte um sich Treibstoffvorräte für das Fluchtfahrzeug bereit zu stellen dann steht man am Ende ganz schön blöd da...






1 Kommentar:

  1. Fernseher, Angst, Konsum, so funktioniert schon immer das System. Dahinter steckt eine riesige Industrie um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Krieg wird leider auch immer gutes Geschäft sein. Prepper soll man sein, und kein Opfer. Die Wahrheit, wir brauchen den ganzen Schnickschnack nicht. Überleben fängt im Kopf an, ein echter Prepper gibt kein Geld aus für unnötiges, dass ist die Kunst. Wer generell auf Markenname setzt, wird immer arm sein. Was der Mensch braucht, stellt die Natur unerschöpflich zur verfügung, deshalb ist das wichtigste zu lernen mit der Natur zu leben. Dem Zivilleben in der Stadt und seinem Konfort verfallen zu sein, macht abhängig und somit das Überleben in einer Krise praktisch unmöglich. Das gleiche gilt für Soziale Kontakte, um so mehr desto schädlicher für das autark Durchschlagen über längeren Zeitraum in der Wildnis. Ein gewisser Sicherheitsabstand zu allem drum herum ist der Prepper, immer stets so nahe wie möglich an der Natur. Wo der Mensch ist wird man krank, sowohl körperlich als auch psychisch. Man kann wenn man die Fachliteratur liest, sein vorhandenes Wissen erweitern und lernen so gut wie die gesamte Ausrüstung ohne Kosten zu improvisieren.

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